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Tábor

Illustration vom Buch Mein Freund Schwejk_02, Bildsquelle: Copyright Josef Lada 2007 "Zurück blieb der Zugführer mit Schwejk; er verlangte von diesem zwanzig Kronen Strafe, wobei er betonte, daß er ihn im umgekehrten Fall in Tabor dem Stationsvorstand vorführen müsse. "Gut", sagte Schwejk, "ich sprech gern mit gebildeten Leuten, und mich wird's sehr freun, wenn ich den Stationsvorstand von Tabor sehn wer."

Der Leutnant zählte Schwejk alle Züge auf, die nach dem Schnellzug nach Budweis abgefahren waren, und richtete an ihn die Frage, warum er diese Züge versäumt habe. "Melde gehorsamst, Herr Lajtnant", antwortete Schwejk gutmütig lächelnd, "daß mir unterdessen , was ich auf den nächsten Zug gewartet hab, das Malör passiert is, daß ich am Tisch ein Bier nach dem andern getrunken hab."

Wie kommen Sie von Písek aus dorthin?

Mit dem Auto:

  • auf der Staatstraße I/29, aus Oltyně auf der I/19 (50 km)

Mit dem Bus:

  • vom Busbahnhof der ČSAD oder von der Žižkova-Straße in Písek aus, mehrere Fahrtmöglichkeiten täglich (am Wochenende etwas ausgedünnt)

Mit dem Zug:

  • Verbindung Nr. 201, tägliche mehrere Fahrtmöglichkeiten

Stadt Tábor, Bildsquelle: Stadt Písek

Was es in Tábor zu erleben gibt!

  • Für Ausflüge nach Tábor oder Milevsko bietet sich der Zug an. Eine Reise mit Schwejk ohne Benutzung des Zuges ist wie ein Knaipenbesuch ohne Bier. Die Strecke von Ražice nach Tábor feierte im Jahr 2009 120 Jahre ihres Bestehens. Sie fahren an malerischen Bahnhöfen vorbei, die sich seit Hašeks Zeiten kaum veränderten. Außerdem überqueren Sie auf der einzigartigen Eisenbahnbrücke bei Červená an der Moldau den Orlík-Stausee.
  • Erklimmen Sie den Kirchturm, der auf der Anhöhe von Tábor steht. Der Ausblick auf die Alttadt ist berältigend. Die verwinkelten mittelalterlichen Gassen machen Ihnen deutlich, dass Sie sich in einer wunderschönen Stadat aus dem Mittelalter befinden. Aber Achtung! Halten Sie Kleiungeld bereit! Sonst kann es sein, dass Sie umkehren müssen. Die Kassierrer auf dem Turm stehen auf Münzen.
  • Entdecken Sie den Schatz von Tábor. Das ist kein Scherz, soindern entspricht den Tatsachen. Bei der Restaurierung eines historischen Gebäudes wurde dieser im Stadtzentrum entdeckt. Er ist hinter der ehemaligen Brauerei, im heutigen Hotel ausgestellt. Und vergessen Sie den Kotnovturm nicht, das Wahrzeichen der ehemaligen Burg, von hier aus haben Sie Ausblick auf das Luschnitztal. Neben der Burg befindet sich ein angenehmes Hotel, das Spezialitäten aus der Region auf der Speisekarte führt.
  • Die Katakomben von Tábor warten noch auf Sie. Das Gängegewirr unter dem Hauptplatz ist erstaunlich. Verbinden Sie den Besuch in der Unterwelt mit einer Besichtigung des Hussitenmuseums. Der Zugang ist direkt am Žižkovaplatz. Lernen Sie hier die hussitischen Waffengerätschaften kennen und erfahren Sie die Geschichte des Kantionals von Jistebnice.
  • Wo kann man auch heute noch vom Mittelalter träumen? Besuchen Sie die einzigartige Housův-Mühle, die am historischen Zentrum im Waldpark liegt. Im Sommer findet hier eine Vielzahl von kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen statt. Hier kann man sich ausgiebig stärken. Eine Suppe im Brotlaib gibt Kraft.
  • Wenn Sie abgespannt sein sollten und die Sonne herabbrennt, statten Sie doch dem Freibad von Tábor einen Besuch ab. Das ist neu renoviert und bietet modernes Badevergnügen. Naturfreunde erfrischen sich im Wasser der Luschnitz. Sie können sich auch zum Sokol-Bad durchfragen.
  • Hier kann man auch in die einzigartige Atmosphäre der römisch-katholischen Pfarrei Klokoty eintauchen. Der Wallfahrtsort ist heute eine Oase der Stille, nur einen Steinwurf weit vom pulsierenden Stadtzentrum entfernt. Der abseits stehende Komplex der Barockkirche zur Jungfrau Maria befindet sich auf einem trapezförmigen Hof, der von offenen Kreuzgängen, vier achteckigen Kapellen mit Barockkuppeln, dem Gebäude der ehemaligen Residenz und reichem Grün umgeben ist. Vom Žižka-Platz aus führen sogar zwei Wege direkt zur Pfarrei Klokoty: zum einen der Weg über den Holeček-Park, zum anderen der kürzere Weg über die Klokoty-Straße.

Tipps von Schwejk

  • Besonders erholsam sind die neu renovierten Zwingermauern, die sich entlang des so genannten Wasserturms hinziehen. Machen Sie hier ruhig ein Schläfchen unter den weitverzweigten Baumkronen oder spielen in der dortigen Laube Schach (mit den eigenen Figuren!).
  • Mit Tábor untrennbar verbunden ist die "táborská bašta", Knödel mit Kraut und Braten". Probieren Sie das Gericht in den dortigen Gaststätten aus. Für Feinschmecker empfehlen wir den "Karpfen Jordan". Den bereitet man in Wirtschaften mit dem Zeichen der Czech Specials zu.
  • Nach Knödeln und Bier empfiehlt sich ein wohltuender Spaziergang auf dem Gesundheitspfad. Ein grünweisses Briefchenzeichen bringt Sie auf die Spuren der Geschichte. Der abschließende steile Anstieg wird zum Prüfstein Ihrer Kondition.


Illustration vom Buch Mein Freund Schwejk_Profil_02 Infocentrum der Stadt Tábor

Žižkovo náměstí 2, CZ-39001 Tábor
Telefon: +420 381 486 230
E-mail: infocentrum@mu.tabor.cz
www.tabor.cz


Dateidatum: 25.2.2011

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