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Touristisches Informationssystem Písek

České Budějovice (Budweis)

Illustration vom Buch Mein Freund Schwejk_17, Bildsquelle: Copyright Josef Lada 2007 Die Bahnfahrt von Písek nach Budweis verging Schwejk wie im Flug. Ein junger Gendarm, ein Neuling, der kein Auge von Schwejk wandte und schreckliche Angst hatte, dass dieser flüchten könnte, begleitete ihn. Den ganzen Weg über suchte er das schwierige Problem zu lösen: "Wenn ich jetzt auf die kleine oder große Seite gehen müsst, wie stelle ich das an?" Er löste es in der Weise, daß Schwejk ihm Pate stehen mußte.

Wie kommen Sie von Písek aus dorthin?

Mit dem Auto:

  • auf der Staatsstraße I/20 (53 km)

Mit dem Bus:

  • vom Busbahnhof der ČSAD oder der Haltestelle Budweiser Straße aus, eine Reihe täglicher Fahrtmöglichkeiten, an Wochenenden ausgedünnt

Mit dem Zug:

  • Verbindung Nr. 200, häufige tägliche Fahrtmöglichkeiten mit Umsteigen in Protivín auf die Verbindung Nr. 190, einige direkte Fahrtmöglichkeiten

České Budějovice, Bildsquelle: Stadt Písek

Was es in Budweis zu erleben gibt!

  • Mit dem Zug oder mit dem Bus? Sie können wählen, was mehr Ihrem Geschmack und Ihrer Laune entspricht. Wenn Sie es aber ernst meinen mit den Spuren Schwejks, kommt natürlich nur der Zug in Frage, denn Schwejk fuhr mit dem Zug von Písek nach Budweis. Die Busverbindung ist zwar schneller, aber der Erlebniswert ist geringer. Aber auch der Bus hat seine Attraktion, hält er doch in Budweis auf eine etwas ungewöhnliche Art, auf dem auf Dach eines Einkaufzentrums nämlich.
  • Genießen Sie die Atmosphäre auf dem Platz Přemysl Otakar II., einem der größten Plätze in Mitteleuropa. Mit den Abmessungen von 133 x 137 Metern bildet er fast ein perfektes Quadrat. Der Platz ist auch einzigartig in der Hinsicht, dass sich bis auf den heutigen Tag auf allen Seiten verzierte Arkaden erhalten sind. Der barocke Samsonbrunnen, der unübersehbare Anziehungspunkt in der Mitte des Platzes, ist ein idealer Ort für Erinnerungsphotos. Unweit davon finden Sie in modernen Fliesen eingebettet den so genannten "Irrstein", auf dem früher angeblich der Galgen zu stehen pflegte.
  • Fragen Sie sich zur Sehenswürdigkeit der Bezirksstadt durch, dem wunderschönen Barockgebäude, das von A.E. Martinelli erbaut wurde. Dort befindet sich nämlich der Geschäftssitz des touristischen Infozentrums und die Stadtverwaltung. Wenn Sie aus dem Rathaus herausgehen, bemerken Sie, dass am Eckpfeiler der Rathausarkade ein Eisenstück aus dem Jahr 1765 angebracht ist. Dessen Länge entspricht genau dem einer Wiener Elle (0,77 m). Es diente der Maßkontrolle am Markt.
  • Riskieren Sie einen Blick vom Schwarzen Turm. Dieses Wahrzeichen von Budweis ist 72 Meter hoch und diente als Glockenturm und zur Feuerwarnung. Von seiner Plattform aus wurde die Stadt ständig auf gefährliche Brände hin überwacht. Diese Plattform ist 46 Meter über dem Erdboden. Von dort aus hat man einen wirklich einladenden Blick auf die Stadt, die umliegenden Dörfer und die Höhen des Blanský Waldes.
  • Warum nicht auf ein Bier in die so genannte Kleine Brauerei? An dieser Stelle brauten Budweiser Bürger schon ab 1722 Bier. Das gegenwärtige Aussehen des Anwesens stammt jedoch aus dem Jahre 1815. Die Kleine Brauerei dient heute als Bierschänke, Hotel, Restaurant, Kaffee und Journalisten-Club. Das Gebäude hat jedoch bis heute seine Brauereiatmosphäre nicht eingebüßt. Am gegenüberliegenden Eck des Platzes führt Sie die Krajinská Straße zu den "Fleischbänken" (Masné krámy). Das berühmte Restaurant wurde gegen Ende des Jahres 2007 wieder eröffnet.
  • Der Piaristenplatz ist ein eindruckvoller, historischer, stiller Winkel, in dem das älteste Gebäude der Stadt steht, das Dominikanerkloster mit der Kirche Jungfrau Mariä Opferung aus der Zeit der Stadtgründung im 13. Jahrhundert. Im nahen "Salzlager" (Solnice) ist von März bis Oktober das Motorradmuseum geöffnet. Vom Platz aus kommt man auch in die malerische Panská Gasse, an deren Ende der Rabenteinsche Turm steht, der Teil der ursprünglichen Stadtbefestigung war. Im Untergeschoss des leuchtend weißen Baus finden Sie ein Geschäft mit original handgearbeiteten Textilprodukten und ein kleines Museum.
  • Wollen Sie erfahren, wie heute Bier gebraut wird und wie man das Braurecht in der Stadt Budweis früher erlangte? Falls Ihnen nach dem hopfenhaltigen Naß das Wasser im Mund zusammen laufen sollte, steuern Sie am besten auf die Budvar-Brauerei zu, eines der wenigen übrig gebliebenen Staatsunternehmen. Sie erfahren dort eine ganze Menge Fakten und Neuigkeiten auf dem Gebiet des
  • Mälzereiwesens und der Hopfenwirtschaft. Kosten Sie ein Bier der Spitzenklasse und kaufen Sie sich vielleicht auch ein Souvenir. Im Brauereigebäude befindet sich auch ein Restaurant im alten Stil mit einer ausgezeichneten Küche. www.budvar.cz
    Wenn Sie gerne in Museen gehen, dann werden Sie sicher das südböhmische Museum in Budweis besuchen. Die Dauerausstellung umfasst Exponate aus den unterschiedlichsten Bereichen, von den Naturwissenschaften über Geschichte (Altertum, Mittelalter) und eine kunstgeschichtliche Sammlung des 16. und 18. Jahrhunderts bis zur Völkerkunde und zu bemalten Möbelstücken. Ein weiteres originelles Museum in der Stadt erinnert an die hiesige Pferdebahn, die älteste in Europa.
  • In der Stadt finden Sie auch die Marienkaserne, in die Jaroslav Hašek am 15. Februar 1915 nach Ausbruch des 1. Weltkrieges einrückte. Man kann nicht unbedingt behaupten, dass Hašek selbst dieser besagte Krieger war. Was aber seinen Krankenstand, seine häufige krankheitsbedingte Abwesenheit vom Dienst und sein Leben als Bohème anbetrifft, so ist er Schwejk nicht unähnlich. Er schrieb hier zwei Erzählungen, die "Die Affäre mit dem Hamster" und "Die Affäre mit dem Thermometer". Von Verleger Vilímek bekam er hierfür 20,- Kronen, die er gewissenhaft versoff.

Illustration vom Buch Mein Freund Schwejk_15, Bildsquelle: Copyright Josef Lada 2007 Den Kasernendienst versah bereits den zweiten Tag Oberleutnant Lukasch. Er saß ahnungslos in der Kanzlei am Tisch, als man Schwejk mit den Papieren zu ihm brachte.
"Melde gehorsamst, Herr Oberlajtnant, dass ich wieder hier bin", salutierte Schwejk mit feierlicher Miene. ....Und da habe Oberleutnant Lukasch, leichenblaß mit zitternden Händen die Schwejk betreffenden Papiere ergriffen, habe sie unterschrieben und alle gebeten, das Zimmer zu verlassen; dem Gendarmen habe er gesagt, es sei gut, worauf er sich mit Schwejk in der Kanzlei eingesperrt habe. Hiermit endete Schwejks Budweiser Anabasis. Sicher ist, dass Schwejk, wenn ihm seine Bewegungsfreiheit belassen worden wäre, auch allein nach Budweis gekommen wäre. In Anbetracht seiner Energie und seiner unverwüstlichen Kampfeslust war das Einschreiten der Behörden in diesem Fall nichts anderes als ein Knüppel, den man ihm zwischen die Füße warf.

Illustration vom Buch Mein Freund Schwejk_Profil_02

Touristisches Infocentrum

Přemysla Otakara II. Platz 1, 2, CZ-37092 České Budějovice
Telefon: +420 386 801 413
E-mail: infocb@c-budejovice.cz
www.c-budejovice.cz


Zentrum für Turistik und Landkarten Südböhmen

Přemysla Otakara II. Platz 21, CZ-37001 České Budějovice
Telefon: +420 386 352 589
E-mail: mapcentrum@mbox.vol.cz
www.mapove-centrum.cz


Dateidatum: 25.2.2011

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