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Haus "Zu den silbernen Dinaren"

Haus "Zu den silbernen Dinaren"

Drlíčov 153
Písek, 397 01, Post Písek

Telefon: +420 387 999 999

Lage: Stadtzentrum
Type: Stadtarchitektur


Hausnummern bekamen die Píseker Häuser erst nach dem Jahr 1770. Bis zu dieser Zeit wurden die Häuser nach den Hausbesitzern, bzw. nach den Hauszeichen genannt. Es war eine Sache der Ehre des Hausbesitzers seine Fassade mit einem gemalten, plastischen oder sogar wirklichen Gegenstand zu schmücken, der entweder den Namen des Besitzers, seine Tätigkeit, oder an irgendein Ereignis erinnerte bzw. es war eben nur dekorativ. In Písek wurden von solchen Hauszeichen einige Dutzend erhalten. Wir führen nur einige Bespiele an.

Haus „Zu den silbernen Dinaren“
Im ältesten Stadtteil, genannt Drlíčov, befindet sich ein zweistöckiges Haus mit einer Mansarde, das eine interessante Fassade vom Jahr 1940 hat. Abgebildet sind auf ihr die Wappen von fünf Städten des Prachiner Bezirkes: Strakonice, Blatná, Písek, Vodňany und Sušice. Über den Fenstern der ersten Etage sind das Panorama von Písek und ein Plan des historischen Stadtkernes mit einem Teil vom Text des Liedes „Als ich durch das Putimer Tor ging“ ausgemalt. Zwischen den Fenstern ist beidseitig der goldene Dukat des böhmischen Königs Karel IV. abgebildet. Über dem Portal des Hauses im Graffiti Putz ist allerdings irrtümlich das Hauszeichen “Zu den silbernen Dinaren“ aufgeführt. In diesem Haus wurde im Jahr 1845 der Píseker Historiograf Jan Matzner geboren.

Karte

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Dateidatum: 24.5.2011

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